New York

Brooklyn is calling

Vor ein paar Monaten entdeckte ich die Organisation Big Apple Greeter. Die freiwilligen Greeter sind gebürtige oder eingesessene New Yorker, die ihre Begeisterung für die Stadt mit Besuchern aus jeder erdenklichen Ecke der Welt teilen wollen. Kostenlos. Heute traf ich meine Greeterin, um mir Brooklyn näher anzuschauen. Schon bevor ich nach New York reiste stand sie mir mit Rat und Tat helfend zur Seite. Ich war sehr gespannt was der Tag bringen würde.

New York
New York

Ese erobert den Untergrund

Mittlerweile bin ich Besitzerin einer unlimitierten Metrocard, die mir einige Fußstrecken erspart. Dank meiner Greeterin fällt mir nun die Orientierung auch unterirdisch wesentlich leichter als zuvor. Also ging es los: Mit der Subway Richtung Brooklyn. Alles was ich bislang über Brooklyn wusste waren klischeebehaftete und veraltete Informationen aus Filmen und Rap-Videos.

Meine Greeterin ist in Brooklyn aufgewachsen und erzählt mir, dass sich der Stadtteil in den letzten Jahrzehnten massiv verbessert hat. Brooklyn heute könne man mit dem Brooklyn aus ihrer Kindheit nicht mehr vergleichen. Gemeinsam gehen wir auf der Brooklyn Heights Promenade spazieren und genießen den Ausblick auf den Hafen und Manhattan .

Crossing the Brooklyn Bridge

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Middle of Brooklyn Bridge

Ein Wunsch von mir war von Brooklyn aus Richtung Manhattan die Brücke zu überqueren. Meine Greeterin hatte sich fünf Stunden für mich Zeit genommen und ließ mein Gehirn randvoll mit Informationen über New York zurück. Anschließend lief ich über die Brooklyn Bridge auf die Insel zu auf der ich mich fast schon ein bisschen zu Hause fühlte. Die Schlösser von Liebespaaren am Geländer erinnern mich an den Eisernen Steg in Frankfurt am Main. Fast wie zu Hause – nur ganz anders.

Subway Celebration

Um meine unlimitierte Metrocard gebührend zu zelebrieren und eine weitere Sehenswürdigkeit von meiner Liste zu streichen, empfiehl mir meine Greeterin die Grand Central Station. In der großen Halle prangte eine riesige 100 an der Wand. Tatsächlich wurde der Grand Central Terminal vor genau 100 Jahren erbaut.

Das große Fressen

New York ist unglaublich abwechslungsreich. Wem dort langweilig wird, der ist selbst schuld. Das vielfältige Angebot kann zu Beginn sehr überfordernd sein. Das Gleiche gilt für das Essen. An jeder Ecke sind zahlreiche Restaurants und Essensstände aus aller Welt zu finden. Also beginne ich in den nächsten Wochen eine kulinarische Weltreise durch die Restaurants meiner Nachbarschaft.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s