Harlem

Exploring Harlem

Nach meiner Flucht von der Bowery galt es Alternativen aufzutun. Jetzt lebe ich vorrübergehen in Harlem. Also am gegenüberliegenden Ende der Stadt. Bereits das Aussehen der Subway Stationen verraten, dass man sich aus etwas populärerem Gebiet wegbewegt, sobald man den Kern der Stadt verlässt.

Don’t attract attention

Das ist was mir mit auf den Weg gegeben wurde. So gefährlich, wie es oft dargestellt wird, sei es gar nicht. Worauf zu achten ist: So wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf sich ziehen. Das heißt Beanie und Hoody sind besonders für weibliche Menschen mit blonden Haaren von Vorteil.

Two faced Harlem

Neighbourhood in Harlem
Neighbourhood in Harlem

Tagsüber ist Harlem trubelig belebt, an Subway Stationen bekommt man Nachhilfe in Sachen Slang und Grannys ziehen ihre Rollköfferchen mit Groceries hinter sich her. Man kann sich problemlos und unbeschwert bewegen. Setzt die Dämmerung ein leeren sich allmählich die Straßen. Vereinzelt kommen die ersten dunklen Gestalten aus ihren Nestern und positionieren sich an Straßenecken oder Häuserwänden. Generell sei es kein Problem sich in Harlem auch bei Dunkelheit zu bewegen. Nur wäre es am klügsten die nächstgelegenste Subway Station zu wählen, damit so wenig überirdische Laufzeit wie möglich besteht. Auch wiederkehrende Verhaltensmuster sollten aufgebrochen werden. Beispielsweise niemals immer zur gleichen Uhrzeit das Haus verlassen oder alleine joggen gehen .

Scene District Harlem

Stop! One way
Stop! One way

Doch das sind nur Überbleibsel von vergangenen Tagen. Seit  Rudolph Giuliani die „Zero-Tolerance-Policy“ einführte und durchgesetzte, hat sich die Stadt gewandelt – auch Harlem. In vielen Ecken sind die Überreste von alt vergangen Tagen selbstverständlich noch zu spüren. Ohne jetzt alles gesehen zu haben, möchte ich das festhalten. Doch Harlem hat sich zu einem angesagten Wohnort gewandelt. „Hier oben bekommt man wenigstens Raum für sein Geld“ – tatsächlich sind die Wohnungen in Harlem nicht mit den winzig kleinen Bruchbuden, die man in Downtown nur für teures Geld ergattern kann, vergleichbar. Ein Nachteil ist allerdings der Weg, um in die Stadt zu gelangen. Doch wenigstens habe ich nun die Kategorie „zahlreiche Wierdos in der Subway miterleben” auch abgehakt.

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