Chinesische Mauer

The Great Wall of China

Die chinesische Mauer ist wohl das markanteste Wahrzeichen von China. In der Nähe von Beijing ist der Eintritt bei Badaling am praktischsten. In China ist es immer am Besten unter der Woche die Hauptsehenswürdigkeiten zu besuchen. Selbst dann sind sie noch ausreichend mit Touristen überschwemmt. Am Ende meines Berichts findet ihr eine Bildergalerie zu meinem Tag an der chinesischen Mauer.

Um 09.30 Uhr holt mich der Schwarzfahrer meines Vertrauens ab. 1,5 Stunden Fahrt liegen vor uns – Pekings Verkehr mit eingerechnet. Während er stolz vor sich hinplappert, dass seine Frau bald ein Baby bekommt und sie sich heute Abend sehr freuen wird, dass er nicht zu müde ist, um mit ihr CCTV zu schauen, schraube ich meinen Sitz zurück und verabschiede mich in einen Power Nap.

An der Mauer erwarten mich – besonders auf dem ersten Stück – unzählige Touristen. Mir fällt auf, dass die chinesischen Touristen keine Outdoors-Kleidung tragen, wie es in Deutschland bei solchen Aktivitäten üblich ist. Frauen mit Plateau-Higheels und Männer in Anzügen schnaufen neben mir die extrem steilen Stücke der Mauer hinauf. Zwischendurch muss ich gefühlte 10.000 Mal als Fotomodell für Gruppenbilder herhalten. Fotos mit Ausländern sind in China heißbegehrt. Wenn es gut läuft wird das Bild gerahmt und in das Wohnzimmer gehängt, um dem Besuch seine eigene Internationalität zu präsentieren. Langsam komme ich meinem ersten Ziel immer näher: Dem höchsten Turm auf der Nordseite.

Dort geben die meisten auf – ich gehe weiter. Der Abstieg ist so steil, dass ich mit anderen Chinesen partiell nur noch schlittern kann. Am elften Turm verlasse ich die Mauer wieder und laufe durch das Tal zwischen der Mauer zurück. An Pfauen, Bären, Pferden und einem Kamel vorbei, die dort zur Belustigung der Touristen ausgestellt werden.

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Next Stop: Ming- Tombs

Während ich im Auto wieder schlafe, fährt mich Min zu den den Ming-Gräbern, die eine halbe Stunde von der chinesischen Mauer entfernt sind. Ich laufe über den Seelenweg und besichtige die Ding-Grabstätte. Überall haben die Chinesen Geld auf die Ausstellungsstücke geworfen. Der Boden ist übersät mit Scheinen. Alles wird durch transparente Plastikscheiben vor grabschenden Touristen geschützt. Leider zerstört das Plastik die Atmosphäre der Grabstätte.

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